Sendeschluss für Staatenbündler – Monika Unger muss Hinter Gitter

Das hätte die einstige Kommunalpolitikerin und Esoterikerin wohl sich je träumen lassen. Doch jetzt holt selbst Monika Unger die Realität ein. Die einstige Präsidentin ihres selbst gegründeten Staatenbund Österreich muss nach einer Prozesswiederholung – der Oberste Gerichtshof hob das erste Urteil aus Formalgründen teilweise auf – endgültig Hinter Gitter!

Viele Sympathisanten beherrschen nach wie vor mit den Ideologien einer Staatenbund Bewegung soziale Netzwerke. 14 von ihnen standen nun abermals vor Gericht. Der Oberste Gerichtshof hob aus formalen Gründen nämlich das erste Urteil 2019 teilweise auf.

Nichts desto trotz sprachen die Geschworenen Monika Unger und ihren Vize schuldig und das Strafausmaß von 12 bzw. 10 Jahren Haft lässt sich sehen. Die übrigen Anhänger kassierten zwischen 12 und 30 Monaten Haft – teilsweise bedingt. Urteile nicht rechtskräftig.

Bestimmung zum Hochverrat und Bildung einer staatsfeindlichen Gruppierung genügte den Geschworenen. Unter anderem habe Monika Unger das Bundesheer und den russischen Präsidenten gegen die Republik Österreich mobilisieren wollen.

Heute scheint Monika Unger, die mit ihren Ideologien selbst als Richterin ins Grazer Straflandesgericht einst einziehen wollte, endgültig ab. Ihr Vize, ein ehemaliger Gendarm ist heute reif für eine Anstalt für abnorme Rechtsbrecher und Monika Unger selbst stehe seit längerem unter Einnahme von Psychopharmaka. Sie habe in der U-Haft das Krankheitsbild einer Schizophrenie entwickelt.

Unterdessen fassen einstige „Jünger“ Monika Unger’s nach wie vor aus dem Fundus fanatischer Ideen und Verschwörungstheorien. Beispielsweise besitze jeder Mensch ab seiner Geburt ein eigenes Konto mit viel Geld. Wo sich diese Konten befänden, konnte Monika Unger vor Gericht hingegen nicht aufklären.

Einst habe man sogar mit Chinesen verhandelt, die gegen österreichische Behördenorgane veranschlagte „Schuldbeträge“ aufkaufen, so man Behördenmitarbeiter in ein Schuldenregister eintrage. Sogar ein eigens in Malta installiertes Inkassobüro habe Mitarbeitern in Behörden nachgestellt und allen Ernstes sogar Mahnklagen eingebracht.

Angesichts weiterer Prozesse gegen Staatsverweigerer dürfte das Praktizieren solcher und ähnlicher Ideologien für den einen oder anderen doch noch im Gerichtssaal ein Nachspiel haben. Jedenfalls scheint nur die Organisationsköpfe betreffend jetzt ein Ende in Sicht, während der Rechtsstaat noch viele Verfahren gegen andere Anhänger wird führen müssen.

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