Rigoroses Tierschutz Manko zum Welttierschutztag

Foto Credit Styriandogs Verein zur Förderung des Tierschutzes in Österreich

Mit beispiellosen Aktionen und Ehrungen wird heute am 4. Oktober zum Welttierschutztag einmal mehr der Tiere gedacht. Die steirische Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck kritisiert in diesem Zusammenhang gegenüber ORF Steiermark nebst massiven Mankos in der Nutztierhaltung den „Auslandstierschutz“ – nicht überall sei Tierschutz drinnen, wo Tierschutz drauf stehe – gibt die steirische Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck zu bedenken.

Viele Jahre schon sehen diverse Tierschutzvereinige, gerade in der Steiermark viel Spielraum im sogenannten „Auslandstierschutz“. Ungebremst gelangen so unzählige Tiere nach Österreich, die für gutes Geld an Interessierte verscherbelt werden.

Dieses Bedenken teilt auch Stephan Pfeifhofer vom steirischen Tierschutzverein Styriandogs. Selbst engagierte sich der 44-jährige über Jahren in einem solchen auf Auslandstierschutz spezialisierten Verein. Als sich Ungereihmtheiten subsummierten, zog Pfeifhofer die Notbremse.

„Anstatt Tierheime in Österreich zu entlasten, wird mit viel Mitleidsmasche auf die Tränendrüsen gedrückt. Einerseits sammeln so diverse Tierschutzvereine massenhaft Spenden, und andererseits wird mit der Vermittlung solcher Hunde aus dem Ausland kräftig Kassa gemacht. Zu oft verfügen solche Vereine nicht einmal über das Spendengütesiegel“, zeigt sich Stephan Pfeifhofer über dieses inakzeptable Geschäftsmodell konsterniert, und ergänzt „das hat überhaupt nichts mehr mit Tierschutz zutun“.

Mit Styriandogs einem Verein zur Förderung des Tierschutzes in Österreich wolle man stattdessen eine Brücke zwischen Mensch, Tier, Professionisten und Behörden sein. Wer beispielsweise als Hundehalter eine erste Anlaufstelle bei Problemen sucht, findet mit Styriandogs Hilfe Lösungswege. So könne man dem nicht enden wollenden Trend der Tierabgabe bei Überforderung entgegenwirken.

In Hinkunft wolle man nebst der Installation einer unabhängigen Tierschutzombudsstelle und einem Härtefallfond für Tieralter weitere seriöse und sinnhafte Aspekte im Tierschutz aufgreifen. Tierhalter die eine notwendige Operation an ihrem Tier durchführen lassen müssten, nicht aber über die nötigen finanziellen Mittel verfügen bzw. nicht versichert sind, sollen Zugriff auf den treuhändisch verwalteten Hilfefond erhalten.

Mit viel Aufklärungsarbeit und beispiellosen Angeboten wolle man außerdem seinen Teil zu einem besseren Tierschutz in Österreich beitragen.

Kritisch hingegen sieht Stephan Pfeifhofer das teilweise nicht nachvollziehbare Vorgehen der steirischen Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck. So habe Fiala-Köck kürzlich grundlos und basierend auf einer haltlosen Schmutzkübelkampagne gegen seriöse Tierschutzkollegen geschossen und ungeprüft den Amtstierarzt entsendet. Das sei laut Pfeifhofer pure Schikane und habe nichts mit den Aufgaben einer Tierschutzombudsstelle zutun. Er wünsche sich eine ausgewogene Kommunikation zwischen Tierschutzombudsstellen der Bundesländer mit allen Tierschutzvereinen.

„Es darf nicht angehen, dass sich die Tierschutzombudsfrau aussuche wer ihr zu Gesicht stehe, und diese dann einlade und die anderen auf ihre interne schwarze Liste setze.“

Aus dem Büro von Landesrat Anton Lang (SPÖ) ließ man ausrichten die Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck müsse ihr zugetragene Meldungen an die jeweilige Behörde weitergeben – dazu sei sie verpflichtet. Aus welchen Beweggründen heraus die Tierschutzombudsfrau – wie Augenzeugen gegenüber Steirerblatt beschwören – anlässlich eines Gesprächsversuches über die Hintertüre ihre Büros zur Flucht antrat, bzw. Kommunikation mit Tierschutzvereinen und ihren Vorstände verweigere, konnte selbst Landesrat Anton Lang nicht erklären.

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