Causa Stibis Hundeparadies: Vorsitzender einschlägig vorbestraft


Wie das Nachrichtenmagazin XlargE in seiner Mittwoch erscheinenden Ausgabe aufdeckt, spielt ein Vorstandsmitglied mit einschlägigen Vorstrafen wegen Gewaltdelikten auf Tierschutz. Ehemalige Vereinsmitglieder übten bereits mehrfach Kritik am Gebaren im Verein. In einem offenen Brief wollten Helfer die Obfrau Sandra Stibi zur Rede stellen. Bis heute duldet die Aufsichtsbehörde um Bezirkshauptfrau Gabriele Budiman das Treiben – trotz mehrfacher Anzeigen und Anfragen der Tierschutzombudsfrau Dr. Barbara Fiala-Köck.

Die schon seit Jahren anhaltenden Vorwürfe gegen den in St. Lorenzen im Mürztal ansässigen Tierschutzverein, Stibis Hundeparadies, sind breit gefächert. Das Ehepaar Sandra und Markus Stibi geben sich seit rund 5 Jahren als Tierschützer aus und bitten um Spenden. Auf dem eigenen Wohnhaus in Kampfenberg lastet unterdessen eine horrende Hypothek.

Im offenen Brief eines Vereinsmitglieds ist von desolaten Zuständen im Vereinslokal und den angrenzenden Zwingern die Rede. Das Ehepaar Stibi hält auch selbst Hunde, die laut Insidern über keinen Auslauf verfügen. Auch beim Ideenklau schreckt man laut Betroffenen nicht zurück und bediene sich genüsslich an seriösen Tierschutzvereinen.

Das Geschäftsmodell war gut durchdacht und auch ein Vertrieb für Tiernahrung dem Verein Stibis Hundeparadies angeschlossen. Man konnte entgeltlich sogar an Vegan-Kochkursen teilnehmen. Wohin die Gelder flossen, legte der Verein Stibis Hundeparadies nie offen.

Mitten im Geschehen Markus Stibi, Bauarbeiter und für handfeste Drohungen bekannt. Im Umgang mit Schützlingen aus dem Tierschutz sei er wenig zimperlich. Die Polizei kennt den mit Vorstrafen übersäten Raudi. Seit den 80er Jahren folgt eine Vorstrafe der Nächsten. So habe Stibi gegenüber einem Pressevertreter Hand angelegt, da ihm seine Arbeit missfallen habe.

Um der örtlichen Kritik zu entweichen – die Lokalmedien berichten längst nicht mehr, wich Stibis Hundeparadies zwischenzeitlich auf Facebook aus. Dort spenden vorwiegend aus Deutschland stammende Tierfreunde, offensichtlich unwissend, für den guten Zweck. Andere bedienen sich gar bis über die Grenzen Österreichs hinaus am Welpenhandel des Vereins Stibis Hundeparadies.

 

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