6,04 Prozent haben „vorgezogen“ gewählt

Genau 48.379 Steirer haben am Freitag von der Möglichkeit der vorgezogenen Stimmabgabe zu den Gemeinderatswahlen 2015 Gebrauch gemacht, das entspricht 6,04 Prozent der Wahlberechtigten. 2010 waren es eine Woche vor der Wahl 42.101 Steirerinnen und Steirer – 5,31 Prozent der Wahlberechtigten – gewesen. Wahlberechtigt sind heuer gesamt 800.811 Personen, eigentlicher Wahltag ist am 22. März.

Am geringsten war die Wahlbeteiligung im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, wie der Homepage der steirischen Landeswahlbehörde zu entnehmen war: Hier gaben von 85.496 Berechtigten 4.296 ihre Stimme ab. Das entspricht 5,02 Prozent. Die höchsten Beteiligungen gab es in den obersteirischen Bezirken Murau und Liezen: In Murau schritten von 24.405 Berechtigten exakt 2.839 zur vorzeitigen Stimmabgabe, das entspricht 11,63 Prozent. Im Bezirk Liezen stimmten von 67.088 Berechtigten 5.749 Personen ab, das kommt 8,57 Prozent gleich. Im Schnitt lag die Beteiligung zwischen fünf und sechs Prozent.

Nach Gemeinden war die Teilnahme recht unterschiedlich: Besonders wahlfreudig zeigten sich die Bewohner von Aich im Bezirk Liezen: 301 von 989 Berechtigten machten ihr Kreuz am Stimmzettel, das sind stolze 30,43 Prozent. Eine hohe Beteiligung gab es auch im nahen Gröbming: 454 von 2.328 Wahlberechtigte stimmten ab, das sind 19,50 Prozent. Zu denken geben muss die Wahlbeteiligung am vorgezogenen Wahltag im einwohnerstarken und SPÖ-dominierten Kapfenberg: Gerade 348 von 18.890 Berechtigten wählten, das sind magere 1,84 Prozent. Das steirische Schlusslicht bildete Heimschuh im Bezirk Leibnitz – übrigens keine Fusionsgemeinde – mit 30 Stimmabgaben von 1.682 Berechtigten, was 1,78 Prozent entspricht. In Graz wird am 22. März nicht gewählt.

Die abgegebenen Kuverts mit den Stimmzetteln werden nun in versiegelten Urnen bis zum Wahltag am 22. März aufbewahrt und dann mit den am eigentlichen Wahltag abgegeben Stimmzetteln gemeinsam ausgezählt.

You must be logged in to post a comment Login